Orangerie in Ansbach

Eine lebenswerte Innenstadt

  1. Mit dem Logistikkonzept "Ansbacher Lösung" wollen wir die Altstadt über einen privatwirtschaftlichen Ladehof mit Elektrokarren versorgen. So werden die LKW verbannt, die Geschäfte ganztätig beliefert, die Umwelt geschont, die Lebensqualität erhöht.
  2. Dazu wollen wir anregen, mit dem Citymarketing, den Unternehmern und Anwohnern ein Gesamtkonzept für die Innenstadt zu entwickeln.
  3. Ein wesentlicher Punkt für die Stadt: Barrierefreie, fußgängerfreundliche Wege. Das Straßenpflaster muß auch für Rollstuhlfahrer und Kinderwägen tauglich sein.
  4. Um sie zur echten Einkaufsmeile auszubauen, wollen wir eine flexible Teilüberdachung von Neustadt und Uzstraße wie in vielen anderen Städten. Die Innenstadt darf nicht beim kleinsten Regentropfen chancenlos sein.
  5. Für einen störungsfreien, umweltschonenden Verkehr wollen wir ein neues Prinzip nach Ansbach bringen: Kreisverkehre statt Ampeln. Günstiger in Einrichtung und Unterhalt, klar in der Vorfahrtsregel, sicherer für Fußgänger.
  6. Wir wollen gemeinsame Fuß- und Radwege prüfen als einen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Andere Städte haben dies erfolgreich erprobt.
  7. Generell wollen wir die Parkplätze erhalten und ausbauen. Ansbach in seiner zentralen Stellung für den Landkreis ist ganz wesentlich auf Pendler von außerhalb angewiesen.

Investieren in Stadt und Land

  1. Wir wollen ein neues Miteinander mit dem Landkreis. Statt neidischer Kirchturmpolitik wollen wir zusammenarbeiten bei Firmenansiedlungen und Infrastruktur, denn regionaler Aufschwung hilft allen.
  2. Darum wollen wir Ansbachs touristische Konzepte abstimmen mit den Landkreisen Ansbach und Weißenburg-Gunzenhausen. Residenzstadt, Rothenburg, Seenland - Gäste besuchen nicht die "Großstadt Ansbach", sondern die ganze Region.
  3. In der Wirtschaftspolitik wollen wir fördern statt konkurrieren. Mit einem degressiven Mietzuschuß könnte man junge Firmen unterstützen und zugleich den Leerstand in Ansbach verringern.
  4. Eine wettbewerbsfähige Stadt braucht bestes Internet, sowohl flächendeckes W-LAN in der Innenstadt als auch schnelles DSL in allen Stadtteilen und Außengemeinden.
  5. Wir brauchen einen modernen ÖPNV mit einer engen Taktung, einer Verbindung in die Altstadt und einer paßgenauen Anbindung aller Stadtteile.
  6. Vom Schloßplatz soll der ZOB an den Bahnhof gebracht werden, der dafür ausgebaut werden muß, um Bus und Bahn richtig zu verbinden.
  7. Die Schulen sollen für alle Schüler Entfaltungsraum sein: Wir wollen sie für junges Engagement öffnen, Ganztagesangebote, Inklusion körperbehinderter Kinder, Schließfächer für alle Schüler und ausreichend Busse.

Schutz unserer Denkmäler

  1. Die Stadt muß endlich wieder den Denkmalschutz als politisches Ziel verfolgen. Sie verlangt viel von Privateigentümern und soll ihrem eigenen Anspruch genügen.
  2. Darum richten wir uns gegen ein Pumphaus vor der Orangerie. Der Stadtrat darf sich nicht auf die technisch falschen Behauptungen der Awean verlassen.
  3. Es ist wichtig, die kulturelle Landschaft Ansbachs als Chance für Tourismus, Wirtschaft und Lebensqualität begreifen. Zerstörte Substanz wirkt hier lange nach!
  4. Wir wollen die alte Substanz erhalten und nicht nur die veraltete Gestaltung. Zur Promenade hatten wir und der CMV mutigere Vorschläge als die ideenlose Renovierung durch den Stadtrat.
  5. Man muß die Wirtschaft in den Denkmalschutz einbinden. Ein Debakel wie beim Hofbräu, der wegen stümperhafter Verträge verfällt, darf sich nicht wiederholen.
  6. Wir können uns ein saniertes Retti-Palais als „Haus der Vereine“ vorstellen. Ansbach fehlt bisher eine Art Gemeindehaus, um das bürgerschaftliche Engagement zu unterstützen.
  7. Auch hier ist die schonende Nutzung alter Gebäude ist stets denkmalschützerischer als ihr langsames Verfall.